Das Hamburger Staffelrudern 2011

 

 

Liebe Ruderfreunde!

 

Am 25. Juni dieses Jahres richtete der HAMBURGER UND GERMANIA RUDERCLUB das Staffelrudern auf dem Hamburger Alstersee aus. Für diejenigen unter uns, die unserem Sport als Freizeitaktivität nachgehen, war es eine dieser Möglichkeiten, einmal aktiv an einer Regatta  teilzunehmen. Für mich selbst sollte es das erste Rennen als Ruderer überhaupt werden.

Möglich wurde unser Engagement mit der Aufnahme unserer USC-Enthusiasten und zweier ruderbegeisterter Magdeburger Hochschüler durch die Sportfreunde der RUDERRIEGE SCHAUMBURGIA BÜCKEBURG, denen an dieser Stelle noch mal herzlich dafür gedankt sein soll.

Nachdem sich schließlich alle Mitglieder unseres bis zu 34köpfigen Teams am Bootshaus eingefunden hatten und die beiden Mannschaftsboote zu Wasser gelassen worden waren, folgte um 10 Uhr eine Einweisung durch unseren Mannschaftsleiter über die Regeln des Staffelrennens, sowie die Bekanntgabe der zusammengestellten Bootsbesatzungen für den Einsatz. Das Studium der entsprechenden Liste brachte zunächst einmal die Erkenntnis, dass zwischen den eigenen Einsätzen bis zu eineinhalb Stunden vergehen konnten. Selber musste ich mich nach Rennbeginn noch mehr als eine Stunde gedulden, bis es hieß: Start frei!

Um 11 Uhr fiel schließlich der Startschuss für das Staffelrudern 2011. Durch die Teilnehmerzahl von 22 Vereinen bzw. Gemeinschaften, wurden je zwei Boote im Abstand von 20 Sekunden auf die Strecke geschickt. Zum Ausgleich mussten früher gestartete Mannschaften im Laufe des Rennens eine entsprechende Zeit warten, ehe ihr zweites Boot nach dem Zieleinlauf des ersten starten konnte.

Der Rennablauf gestaltete sich folgendermaßen: fuhr ein Boot über die Ziellinie, durfte das zweite Boot der gleichen Startnummer ins Rennen gehen. Das erste Boot wiederum kam an den Steg, die Besatzungen und manchmal auch die Skulls konnten gewechselt werden, und das Boot legte schnell wieder ab, allein um auch den Sportfreunden der anderen Mannschaften Platz am Steg zu machen. Nach ein paar Minuten Aufwärmphase musste sich dieses Boot letztlich rechtzeitig an der Startlinie einfinden, um den Zieleinlauf des zweiten Bootes nicht zu verpassen, und immer so weiter…

Selber ging ich drei Mal auf’s Wasser, zwei Mal an den Skulls sowie einmal als Steuermann. Und wenngleich ich zumindest nach meinem ersten Einsatz kaum mehr vom Rollsitz aufstehen konnte, so dermaßen ging mir die Anstrengung in die Beine, untrainiert wie ich war, so war ich von der Rennerfahrung doch begeistert.

Ein Lob soll an dieser Stelle auch noch an unsere Gastgeber gehen, die einen wenn auch nicht ganz preiswerten Catering-Service für die Versorgung der Sportler organisiert hatten. Für das leibliche Wohl war also gesorgt, und diese Möglichkeiten wurden auch dankbar angenommen.

Nachdem kurz nach 19 Uhr unsere letzte Bootsbesatzung ins Ziel gekommen war, zählte unsere gesamte Mannschaft 34 Runden auf der Alster. Wie bei der Siegerehrung danach bekannt wurde, reichte dies immerhin für die goldene Mitte im Starterfeld, Platz 11 der 22 Teilnehmervereine oder –gemeinschaften, knapp hinter unseren Gastgebern auf Rang 10. Zum Vergleich sei angemerkt, dass die Sieger mit einer Anzahl von 37 Runden gewannen. Als Anerkennung für die Teilnahme am Staffelrennen erhielt jeder Teilnehmer schließlich eine Medaille, wie sie unten abgebildet ist.

Mein persönliches Fazit für dieses Erlebnis fällt durchweg positiv aus. Die Teilnahme im kommenden Jahr habe ich mir schonmal fest vorgenommen. Höchstens das Wetter kann sich dann noch etwas freundlicher zeigen als es dieses Mal der Fall war.

Also dann: RUDER HALT, und bis zum nächsten Mal!

Euer Stephan

 

 
   
   
   

 

2011.07.13 So